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Albrecht Goebel:
Hatten Sie Lehrer, an die sie besonders gerne zurückdenken?


Alois Kottmann:
Ja. Obgleich die "Hohe Landesschule", also das Gymnasium in Hanau, an dem ich Schüler war, keine musikalische Institution war, zeigten zahlreiche Lehrer Sinn für musikalische Aktivitäten, so vor allem mein Physiklehrer und der Direktor des Gymnasiums. Mein Musiklehrer war es, der mich zum Geigenspiel anregte. Besondere Bedeutung gewann natürlich für mich vor allem meine langjährige Geigenlehrerin Marie-Louise Graef-Mönch. Viele Jahre vor wie nach dem Abitur war sie meine Geigenlehrerin, was damit zusammenhing, dass sie an der Frankfurter Musikhochschule, deren Student ich war, einen Lehrauftrag im Fach Geigenspiel hatte. Sie war eine strenge Lehrerin.
Vor allem drei Prinzipien bestimmten ihre Violin-Pädagogik: Jeden ihrer Schüler hielt sie dazu an, richtig zu intonieren, den Rhythmus der Musik angemessen zu reproduzieren und - dies ist natürlich bei der Geige besonders wichtig - gut klingende Töne zu erzeugen; "kratzen" gab es nicht. Ich bin nun etwa 35 Jahre lang als Geigenlehrer tätig, und ich stelle fest, daß diese drei Prinzipien auch meine Pädagogik wesentlich mitbestimmen.


     
 
www.alois-kottmann.de
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